
Canon PRINT
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App-Details
- Version
- Je nach Gerät unterschiedlich
- Aktualisiert am
- Lizenz
- Free
- Downloads
- 50.000.000+
- Entwickler
- Canon Inc.
- Kategorien
- Tools
- Plattform
- Android, iOS
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Analyse von AppCompare
Beim ersten Einrichten eines Canon-Druckers wirkt Canon PRINT angenehm direkt: Ich kann vom Smartphone aus auf den Drucker zugreifen, statt jedes Mal den Computer einzuschalten oder mich durch die Systemeinstellungen zu arbeiten. Die kostenlose Tools-App von Canon Inc. richtet sich an Android- und iOS-Nutzer, die ihren Drucker im Alltag unkompliziert verwenden möchten. Nach mehreren Nutzungssituationen bleibt bei mir vor allem der Eindruck zurück, dass sie nicht durch spektakuläre Extras überzeugen muss. Ihr Wert liegt darin, wiederkehrende kleine Aufgaben zu verkürzen.
Das klingt unscheinbar, ist aber genau der Punkt. Ein Foto aus der Galerie, ein Dokument aus dem Cloud-Speicher oder eine schnelle Kopie auf dem Multifunktionsgerät sind typische Momente, in denen eine Drucker-App sinnvoller ist als ein vollständiger Computer-Arbeitsplatz. Wer häufig spontan vom Handy druckt oder scannt, bekommt hier eine praktische Fernbedienung für das eigene Canon-Gerät. Wer dagegen nur wenige Seiten im Jahr ausgibt, wird die App vermutlich eher gelegentlich als dauerhaft brauchen.
Vom schnellen Aha-Moment zur täglichen Gewohnheit
Ich beginne diesen Abschnitt mit der Frage, woran sich ein nützliches Druckwerkzeug nach dem ersten Ausprobieren messen lässt: nicht daran, wie oft ich es öffne, sondern daran, ob es mir bei einer konkreten Aufgabe Umwege erspart. Danach geht es darum, welche kleinen Routinen aus einem spontanen Ausdruck einen verlässlichen Teil des Alltags machen können.
Die erste Woche: Einrichtung ohne unnötige Umwege
In der ersten Woche ist der größte Vorteil die Nähe zum Gerät. Nach der Installation suche ich den kompatiblen Canon-Drucker in der App und nutze anschließend das Smartphone als Ausgangspunkt für verschiedene Aufgaben. Das ist besonders angenehm, wenn der Drucker nicht direkt neben dem Schreibtisch steht oder mehrere Personen im Haushalt ihn verwenden. Statt Dateien erst an einen Rechner zu übertragen, kann ich sie dort auswählen, wo sie ohnehin liegen.
Die App gehört zur Kategorie der Werkzeuge und fühlt sich auch so an: Sie soll nicht unterhalten, sondern eine konkrete Hürde beseitigen. Die Oberfläche ist weniger ein umfassendes Dokumentenprogramm als eine Verbindung zwischen mobilen Inhalten und dem Drucker. Das ist eine Stärke, solange man genau diese Aufgabe erwartet. Für umfangreiche Bearbeitung, ausgefeilte Layouts oder professionelle Druckvorstufen würde ich weiterhin eine spezialisierte Anwendung verwenden.
Ein sinnvoller erster Test ist nicht nur ein einzelnes Foto. Ich empfehle, direkt mehrere typische Quellen auszuprobieren: ein Bild aus der Galerie, eine PDF-Datei und einen Scan vom Multifunktionsgerät. So merkt man schnell, welche Abläufe im eigenen Alltag wirklich schneller werden. Bei mir war gerade der Wechsel zwischen diesen Aufgaben hilfreicher als die reine Möglichkeit, eine Seite zu drucken.
Ein realistisches Beispiel ist ein Abend vor einer Reise. Eine Buchungsbestätigung liegt auf dem Telefon, ein Ausweisfoto soll für Unterlagen ausgedruckt werden, und eine bereits unterschriebene Seite muss digital weitergegeben werden. Mit Canon PRINT kann ich solche Schritte am selben Ort anstoßen, ohne Dateien per E-Mail an mich selbst zu senden. Der Zeitgewinn ist bei einer einzelnen Seite klein, bei mehreren kleinen Vorgängen hintereinander aber deutlich spürbar.
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Was im mobilen Alltag tatsächlich nützlich ist
Besonders gut passt die App zu Haushalten, in denen der Drucker nicht nur für Büroarbeit verwendet wird. Ich denke an Schulunterlagen, Versandetiketten, Rezepte, Reiseunterlagen oder eine Kopie für eine Behörde. Der entscheidende Vorteil ist nicht, dass jeder dieser Vorgänge technisch anspruchsvoll wäre. Es ist die geringere Zahl an Zwischenschritten. Das Telefon ist bereits in der Hand, und die Datei muss nicht erst in eine andere Umgebung gebracht werden.
Auch das Scannen gewinnt dadurch an Alltagstauglichkeit. Ein Multifunktionsgerät wird oft nur dann benutzt, wenn jemand am Computer sitzt. Über die App kann ich einen Scan eher direkt dort ablegen, wo ich ihn anschließend brauche. Das eignet sich etwa für eine unterschriebene Rechnung, eine Notiz oder ein Formular. Dabei sollte man sich angewöhnen, die Datei nach dem Scan sofort sinnvoll zu benennen und in den richtigen Ordner zu verschieben. Die App verkürzt den Weg zum Scan, ersetzt aber keine gute Dokumentenorganisation.
Ein weniger offensichtlicher Vorteil ist die Trennung zwischen dem Inhalt und dem Gerät. Das Smartphone bleibt die zentrale Quelle, während der Drucker nur die Ausgabe übernimmt. Dadurch muss ich nicht jedes Mal überlegen, welche Anwendung auf dem Computer den Drucker zuletzt erkannt hat. Diese Entkopplung ist vor allem dann hilfreich, wenn der Drucker im Haushalt von mehreren Geräten aus verwendet wird.
Canon PRINT ist kostenlos, was die Einstiegshürde niedrig hält. Das ist für eine Begleit-App wichtig, weil niemand eine zusätzliche Ausgabe rechtfertigen möchte, nur um den eigenen Drucker komfortabler zu bedienen. Gleichzeitig sollte man den kostenlosen Zugang nicht mit einem vollständigen Ersatz für jede andere Druck- oder Scan-App verwechseln. Die App ist am stärksten, wenn ein Canon-Drucker bereits vorhanden ist und die mobilen Grundfunktionen im Vordergrund stehen.
Für wen die App besonders gut passt
Ich würde sie zuerst Familien, Studierenden, Selbstständigen im Homeoffice und allen empfehlen, die regelmäßig kleine Ausdrucke vom Smartphone benötigen. Auch Menschen, die sich mit Druckertreibern und Computerfreigaben ungern beschäftigen, profitieren von der klareren Verbindung zwischen Telefon und Gerät. Die Altersfreigabe „USK ab 0 Jahren“ passt zum unproblematischen Grundzweck der Anwendung; sie ist kein Hinweis auf besondere Komplexität oder ein spezielles Fachpublikum.
Weniger passend ist sie für Personen, die einen Drucker einer anderen Marke besitzen oder eine einzige App für Geräte verschiedener Hersteller suchen. In diesem Fall sind systemeigene Druckfunktionen oder eine herstellerübergreifende Lösung oft praktischer. Ebenso würde ich sie nicht als erste Wahl für professionelle Fotografen betrachten, die Farbmanagement, präzise Papierprofile und detaillierte Druckkontrolle benötigen. Für solche Ansprüche ist eine einfache mobile Begleit-App naturgemäß nicht der wichtigste Teil des Arbeitsablaufs.
Der Wert nach dem ersten Monat
Im nächsten Abschnitt betrachte ich den längeren Nutzen weniger als Frage neuer Funktionen, sondern als Zusammenspiel aus Drucker, Smartphone und den eigenen Gewohnheiten. Dabei zeige ich, welche Abläufe für mich dauerhaft Zeit sparen und wann ich trotz der bequemen mobilen Verbindung lieber zu einer anderen Lösung greifen würde.
Warum die App nicht nur ein Einrichtungshelfer bleibt
Viele Drucker-Apps sind in der ersten Woche interessant und verschwinden danach vom Startbildschirm. Canon PRINT hat bessere Chancen, dauerhaft nützlich zu bleiben, wenn der Drucker regelmäßig für kleine Aufgaben eingesetzt wird. Der wiederkehrende Wert entsteht nicht durch eine einzelne Funktion, sondern durch die Kombination aus mobilem Zugriff, Drucken und Scannen. Sobald diese Abläufe zur Gewohnheit werden, fällt der Umweg über den Computer unangenehm auf.
Ich sehe drei typische langfristige Muster. Im ersten dient die App als schnelle Ausgabe für Inhalte, die auf dem Telefon entstehen oder dort ankommen. Im zweiten wird sie zum Scanner für Papier, das anschließend digital weiterverarbeitet wird. Im dritten unterstützt sie einen gemischten Haushalt, in dem nicht alle Nutzer denselben Computer verwenden. In allen drei Fällen ist die App dann wertvoll, wenn sie regelmäßig eine kleine Reibung entfernt.
Ein guter Gewohnheitstrick ist, wiederkehrende Aufgaben bewusst zu bündeln. Statt jedes einzelne Blatt sofort zu bearbeiten, kann man beispielsweise Unterlagen für einen Termin sammeln und in einem kurzen Durchgang drucken oder scannen. Das reduziert nicht unbedingt die technische Zeit, aber die mentale Unterbrechung. Die App eignet sich dafür, weil sie den Vorgang am mobilen Gerät starten lässt und nicht an einen festen Arbeitsplatz bindet.
Ein weiterer konkreter Einsatz ist die Weitergabe eines Scans an eine andere Person. Ich kann ein Papierdokument digitalisieren und anschließend mit der üblichen Datei-App oder einem Messenger weiterarbeiten. Dabei ist wichtig, zwischen dem Scanvorgang und der späteren Freigabe zu unterscheiden: Canon PRINT hilft beim Erfassen, aber die Verantwortung für Dateiname, Speicherort und Datenschutz bleibt bei mir. Wer sensible Unterlagen scannt, sollte deshalb vor dem Teilen prüfen, ob wirklich die richtige Datei ausgewählt wurde.
Wie sie sich gegen die üblichen Alternativen schlägt
Die naheliegendste Alternative ist die integrierte Druckfunktion des Smartphones. Sie kann für einen schnellen Ausdruck aus einer einzelnen App genügen und ist oft die bessere Wahl, wenn man verschiedene Druckermarken nutzt. Canon PRINT bietet dagegen einen markenspezifischen Ablauf. Das ist dann ein Vorteil, wenn der eigene Drucker aus dem Canon-Ökosystem stammt und man nicht nur drucken, sondern auch scannen oder weitere Geräteschritte mobil anstoßen möchte.
Gegenüber dem Drucken über einen Computer gewinnt die App vor allem bei spontanen Aufgaben. Der Computer bleibt überlegen, wenn Dokumente vor dem Ausdruck umfangreich bearbeitet, formatiert oder in mehreren Programmen kombiniert werden müssen. Ich würde deshalb nicht versuchen, alle Wege auf das Smartphone zu verlagern. Die sinnvollste Lösung ist eine Arbeitsteilung: Mobil für schnelle Einzelaufgaben, Desktop für anspruchsvolle Dokumente.
Auch Cloud- und Dateimanager-Apps können einen Teil der Aufgabe übernehmen. Ihr Vorteil liegt in der Verwaltung von Dateien über verschiedene Geräte hinweg. Canon PRINT ist dagegen näher am konkreten Drucker. Diese Spezialisierung macht sie weniger universell, aber oft angenehmer für den letzten Schritt zwischen Datei und Papier. Wer ständig zwischen Marken und unterschiedlichen Druckumgebungen wechselt, wird die Bindung an Canon eher als Einschränkung empfinden.
Die breite Nutzung spricht dafür, dass dieser Ansatz viele Menschen erreicht: Canon PRINT liegt bei einer durchschnittlichen Bewertung von 4,5 aus rund 853.000 Bewertungen und wurde über 50 Millionen Mal installiert. Diese Größenordnung macht die App nicht automatisch perfekt, zeigt aber, dass mobile Druckersteuerung für viele Haushalte inzwischen ein vertrauter Anwendungsfall ist. Ich würde die Zahlen als Bestätigung der Alltagstauglichkeit lesen, nicht als Beweis dafür, dass jeder Drucker und jeder persönliche Ablauf gleich gut unterstützt wird.
Die kleinen Reibungen, die mit der Zeit auffallen
Die erste mögliche Ermüdungsquelle ist die Abhängigkeit vom passenden Drucker. Die App ist keine allgemeine Druckzentrale für beliebige Hardware. Wer Geräte austauscht, in einem Büro mit mehreren Marken arbeitet oder häufig bei Freunden druckt, braucht möglicherweise andere Werkzeuge. Der markenspezifische Fokus sorgt für einen klareren Ablauf, begrenzt aber die Flexibilität.
Die zweite Reibung entsteht durch den Unterschied zwischen einem mobilen Bildschirm und einem großen Dokument. Auf dem Telefon lässt sich schnell ein Foto auswählen, doch längere PDFs oder mehrseitige Unterlagen sind dort weniger angenehm zu kontrollieren. Vor dem Druck sollte ich deshalb Seitenbereich, Ausrichtung und Inhalt sorgfältig prüfen, besonders wenn Papier und Tinte nicht verschwendet werden sollen. Die App macht den Druck leichter, aber sie nimmt mir die Kontrolle über den Inhalt nicht ab.
Bei Fotos ist außerdem die Erwartung wichtig. Ein Ausdruck auf einem Heimdrucker hängt nicht nur von der App ab, sondern auch von Papier, Tinte und Geräteeinstellungen. Canon PRINT kann den mobilen Weg vereinfachen, aber es verwandelt ein einfaches Druckermodell nicht in ein professionelles Fotolabor. Wer häufig Bilder ausgibt, sollte daher eher auf einen passenden Drucker und geeignetes Papier achten als auf zusätzliche App-Funktionen.
Die dritte Reibung ist organisatorischer Natur. Wenn mehrere Personen denselben Drucker verwenden, kann die Bequemlichkeit zu unkontrollierten Ausdrucke führen. Ich würde vor jedem Druck kurz prüfen, ob tatsächlich das richtige Gerät ausgewählt ist und ob der Inhalt vollständig geladen wurde. Gerade bei ähnlichen Dateinamen oder mehreren Druckern in Reichweite verhindert diese kleine Gewohnheit unnötige Fehlversuche.
Wartung und der Aufwand, der nicht in der App verschwindet
Eine Begleit-App kann den Zugriff auf den Drucker vereinfachen, aber sie beseitigt nicht die regelmäßige Pflege eines physischen Geräts. Papier muss nachgelegt, Patronen oder Toner müssen ersetzt und gelegentliche Druckprobleme müssen behoben werden. Wer erwartet, dass Canon PRINT diese Aufgaben vollständig unsichtbar macht, wird enttäuscht sein. Ihr Beitrag liegt eher darin, Informationen und Bedienung näher an den Nutzer zu bringen.
Für eine langfristig angenehme Nutzung empfehle ich, den Drucker nicht monatelang ungenutzt stehen zu lassen, wenn er mit Tinte arbeitet. Ein gelegentlicher Testdruck kann helfen, Probleme früh zu bemerken, bevor eine wichtige Unterlage benötigt wird. Das ist keine besondere Eigenschaft der App, aber die mobile Erreichbarkeit macht es leichter, den Drucker in den normalen Ablauf einzubeziehen, statt ihn als vergessenes Gerät im Regal zu behandeln.
Auch die Wahl des Druckorts beeinflusst den Wartungsaufwand. Steht das Gerät in einem gut erreichbaren Bereich, wird Papier eher nachgefüllt und ein leerer Vorrat schneller bemerkt. Ist es dagegen in einem Schrank versteckt, hilft die beste App nur begrenzt. Mein Eindruck ist deshalb: Canon PRINT kann eine gute Gewohnheit unterstützen, aber sie kann keine schlechte Geräteorganisation kompensieren.
Wann die anfängliche Begeisterung nachlässt
Nach dem ersten Aha-Moment bleibt die App dann interessant, wenn echte mobile Druck- oder Scanaufgaben regelmäßig vorkommen. Wer nur einmal eine Datei ausdrucken möchte, wird den Nutzen schnell wieder vergessen. Das ist kein schwerer Mangel, sondern eine Frage des persönlichen Rhythmus. Eine Begleit-App verdient dauerhaft Platz auf dem Telefon nicht durch Neuheit, sondern durch wiederkehrende Zeitersparnis.
Ermüdung kann auch entstehen, wenn man für jede Kleinigkeit zwischen mehreren Anwendungen wechseln muss. Ein Dokument liegt vielleicht in einem Cloud-Speicher, ein Foto in der Galerie und ein Scan anschließend in einer Datei-App. Canon PRINT verbindet diese Schritte nicht automatisch zu einem vollständigen Dokumentenmanagement. Wer ein nahtloses Archiv mit automatischer Sortierung erwartet, sollte eine zusätzliche Lösung für Dateien und Notizen einplanen.
Für sehr gelegentliche Nutzer kann die Standardfunktion des Betriebssystems ausreichen. Sie ist häufig schneller zu öffnen, weil keine zusätzliche App gesucht werden muss. Für Canon-Besitzer, die aber regelmäßig scannen, mobile Inhalte ausgeben oder den Drucker ohne Computer bedienen möchten, ist die spezialisierte Anwendung überzeugender. Der entscheidende Trade-off lautet also: mehr Bindung an Canon gegen einen gezielteren Funktionsweg.
Mein langfristiges Urteil
Canon PRINT verdient meiner Ansicht nach einen festen Platz auf dem Smartphone, wenn ein Canon-Drucker im Haushalt tatsächlich genutzt wird. Die App ist kostenlos, stammt von Canon Inc. und wurde am 21. Juli 2013 veröffentlicht; ihre lange Präsenz passt zu ihrem Charakter als praktische Begleiterin statt als kurzlebiger Trend. Mit rund 23.000 Rezensionen neben den vielen Bewertungen und der Einstufung für alle Altersgruppen wirkt sie wie ein etabliertes Werkzeug für alltägliche Drucksituationen.
Ich würde sie nicht wegen großer Innovation installieren, sondern wegen verlässlicher Bequemlichkeit. Sie macht aus dem Telefon eine brauchbare Schnittstelle zum Drucker, erleichtert spontane Ausdrucke und bringt Scanaufgaben näher an den Ort, an dem die Dateien anschließend verwendet werden. Ihre Grenzen liegen bei markenübergreifenden Umgebungen, umfangreicher Dokumentbearbeitung und professionellen Fotoansprüchen.
Mein praktischer Rat lautet, die App nach der Einrichtung an drei echten Aufgaben zu messen: einem mobilen Dokument, einem Foto und einem Scan. Wenn diese Abläufe ohne Umwege funktionieren und im Alltag wiederkehren, bleibt der Nutzen auch nach dem ersten Monat erhalten. Wenn der Drucker dagegen kaum verwendet wird oder bereits eine andere Lösung alle Anforderungen abdeckt, muss Canon PRINT nicht dauerhaft installiert bleiben.
Unterm Strich ist Canon PRINT keine Anwendung, die man lange erkundet. Sie ist dann gut, wenn sie im richtigen Moment schnell verschwindet und die eigentliche Aufgabe erledigt wird. Für Canon-Nutzer mit regelmäßigem mobilem Druckbedarf ist das eine überzeugende, bodenständige Empfehlung. Für alle anderen bleibt sie eher eine spezialisierte Möglichkeit als ein unverzichtbares Werkzeug.
Vorteile
- Direkter Druck von Fotos und Dokumenten über WLAN
- Unterstützt viele Canon-Drucker und Multifunktionsgeräte
- Scannen und Speichern von Dokumenten per Smartphone
- Einfache Einrichtung kompatibler Drucker
- Praktische Anzeige von Tintenstand und Druckerstatus
Nachteile
- Nicht alle Druckermodelle bieten denselben Funktionsumfang
- WLAN-Verbindung kann bei älteren Routern instabil sein
- Einige Funktionen erfordern ein Canon-Konto
- Fotodruckoptionen sind weniger umfangreich als bei Spezial-Apps
- App benötigt Zugriff auf Dateien
- Fotos und lokale Netzwerkgeräte
Häufig gestellte Fragen zu Canon PRINT
Was ist Canon PRINT und wofür kann ich die App verwenden?
Canon PRINT ist die mobile Begleit-App für viele Canon-Drucker und Multifunktionsgeräte. Nach der Einrichtung können Sie unter anderem Fotos und Dokumente vom Smartphone oder Tablet drucken, gescannte Dateien speichern sowie grundlegende Druckerinformationen überprüfen. Je nach Druckermodell stehen zusätzliche Funktionen zur Verfügung, beispielsweise Cloud-Druck, Tintenstandkontrolle oder das Scannen direkt auf das Mobilgerät.
Mit welchen Canon-Druckern ist Canon PRINT kompatibel?
Die Kompatibilität hängt vom jeweiligen Druckermodell, Betriebssystem und teilweise auch von der Region ab. Canon PRINT unterstützt zahlreiche PIXMA-, MAXIFY- und einige SELPHY-Geräte, allerdings nicht jedes ältere Modell. Vor dem Download sollten Sie deshalb die offizielle Kompatibilitätsliste von Canon oder die Produktseite Ihres Druckers prüfen. Außerdem müssen App und Drucker teilweise mit aktueller Firmware betrieben werden.
Wie richte ich meinen Drucker mit Canon PRINT ein?
Für die Einrichtung benötigen Sie normalerweise ein eingeschaltetes WLAN-fähiges Canon-Gerät sowie ein Smartphone oder Tablet mit aktivierter WLAN-Verbindung. Die App führt Schritt für Schritt durch die Druckersuche und Netzwerkverbindung. Je nach Modell kann die Einrichtung über ein temporäres Drucker-WLAN, einen QR-Code oder die Verbindung mit dem vorhandenen Heimnetz erfolgen. Halten Sie gegebenenfalls das WLAN-Passwort bereit.
Kann ich mit Canon PRINT auch ohne Internet drucken oder scannen?
In vielen Fällen ist Drucken und Scannen innerhalb desselben lokalen WLANs auch ohne aktive Internetverbindung möglich. Smartphone und Drucker müssen sich dafür im gleichen Netzwerk befinden. Einige Funktionen, etwa der Zugriff auf bestimmte Cloud-Dienste, Fernfunktionen oder die Registrierung eines Kontos, benötigen jedoch eine Internetverbindung. Die verfügbaren Möglichkeiten unterscheiden sich je nach Druckermodell und verwendeter App-Version.
Ist Canon PRINT kostenlos und welche Kosten können zusätzlich entstehen?
Canon PRINT kann in der Regel kostenlos aus dem Google Play Store oder Apple App Store heruntergeladen werden. Für die Nutzung der App selbst fällt normalerweise keine regelmäßige Gebühr an. Kosten entstehen jedoch durch Papier, Tinte oder Toner und gegebenenfalls durch optionale Cloud- oder Druckdienste. Auch mobile Daten können verbraucht werden, wenn Sie nicht mit einem WLAN verbunden sind.






















